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Klimaanlage für den Serverraum: maximale Betriebssicherheit für Ihre IT-Infrastruktur

Umfassender Klimaservice seit 1949

Warum benötigen Serverräume eine spezielle Klimaanlage und keine Standard-Klimageräte?

Server, Storage-Systeme und Netzwerkkomponenten arbeiten unter Hochlast und produzieren dabei enorme Mengen an Abwärme. Ohne eine leistungsstarke Klimaanlage im Serverraum staut sich diese Hitze in den Racks. Das Resultat ist eine kritische Serverraum-Temperatur, die die Lebensdauer teurer Komponenten verkürzt und Hardware-Ausfälle begünstigt. Im schlimmsten Fall kommt es zum Server-Stopp – Produktion, Vertrieb oder Kommunikation stehen still.

Ein herkömmliches Split-Gerät, wie man es aus Büros kennt, reicht für Technikräume meist nicht aus. Die Anforderungen in einem Rechenzentrum unterscheiden sich grundlegend von der Komfortklimatisierung für Menschen.

  • Dauerbetrieb: Standardgeräte sind für eine zeitlich begrenze Nutzung ausgelegt. Eine Serverraum-Klimaanlage muss 24/7 unter Volllast laufen. Hochwertige Modelle wie der EC TOWER Pro DX können für den Dauerbetrieb ausgelegt werden, wenn sie entsprechend geplant werden.
  • Sensible Kühlung: Menschen geben Feuchtigkeit ab – IT-Hardware nicht. Standardgeräte entfeuchten die Luft daher mitunter stärker als nötig, was im Serverraum gefährlich werden kann. Spezielle IT-Lösungen konzentrieren sich stärker auf die Abfuhr der trockenen Wärme und halten das Raumklima stabil.
  • Konstanz: Während uns leichte Temperaturschwankungen im Büro kaum auffallen, können diese im Server-Rack bereits zu Fehlern führen. Speziell für Serverräume ausgelegte Systeme sorgen deshalb für eine möglichst gleichmäßige Temperaturführung.
  • Luftführung: Server benötigen einen hohen Luftdurchsatz, um die Abwärme aus dem Inneren der Gehäuse abzuführen. Professionelle Anlagen bieten die nötige Pressung, um die Luft effizient durch die engen Racks zu leiten.

Was ist die ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit für einen Serverraum?

Früher wurden Rechenzentren oft stark heruntergekühlt, was jedoch energetisch ineffizient ist. Heutige Standards orientieren sich an den Empfehlungen der ASHRAE:

Temperatur

Ideal für einen Serverraum ist eine Temperatur zwischen 18 °C und 27 °C. Wichtiger als der exakte Wert ist eine stabile Umgebung. Schnelle Schwankungen können Materialstress begünstigen und die Betriebssicherheit beeinträchtigen.

Luftfeuchtigkeit

Diese sollte zwischen 40 % und 60 % relativer Feuchte liegen. Zu trockene Luft führt zu elektrostatischer Entladung – hier hilft eine professionelle Luftbefeuchtung, zum Beispiel von Herstellern wie Stulz. Zu hohe Feuchte kann hingegen langfristig Korrosion fördern, weshalb eine zuverlässige Klimatisierung auch den Feuchtehaushalt im Blick behalten sollte.

Effizienz als Wirtschaftlichkeitsfaktor im Betrieb

Ein Rechenzentrum oder ein Serverraum ist im 24/7-Betrieb. Das bedeutet, dass die Serverraum-Kühlung rund um die Uhr Energie verbraucht. Als Geschäftsführer haben Sie die Betriebskosten fest im Blick. Moderne Systeme zur Serverraum-Klimatisierung nutzen Inverter-Technologien und intelligente Steuerungen, um nur so viel Energie aufzuwenden, wie tatsächlich zur Abfuhr der aktuellen Abwärme nötig ist.

Ihr Experte für Klimaanlagen im Serverraum im Rhein-Main-Gebiet

Seit 1949 steht die GÜNTHER Kälte-Klima GmbH für Qualität und guten Service. Wir wissen, dass es bei der Serverraum-Kühlung keine Kompromisse geben darf. Unsere Experten analysieren vor Ort die Gegebenheiten in Ihren Technikräumen. Wie viel Abwärme produzieren die aktuellen Racks? Welche Reserven werden für künftige Erweiterungen im Rechenzentrum benötigt?

Auf Basis dieser Daten entwickeln wir eine Lösung für Ihre Serverraum-Klimatisierung, die ökonomische Effizienz mit maximaler technischer Sicherheit verbindet.

Ihre Vorteile durch eine professionelle Serverraum-Klimaanlage:

  • Betriebssicherheit: Schutz vor teuren IT-Ausfällen und Datenverlust durch Überhitzung
  • Werterhalt: Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Hardware-Investitionen durch optimale klimatische Bedingungen
  • Kosteneffizienz: niedrigere Stromkosten durch moderne, bedarfsgerechte Kühlung
  • Rechtssicherheit: Einhaltung von Versicherungs- und Compliance-Vorgaben bezüglich der Lagerung sensibler Daten und Hardware

Sichern Sie Ihre IT-Infrastruktur fachgerecht ab. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Bestandsaufnahme sowie ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre neue Klimatechnik.

Wärmetauscher

Die Rückkühler sind mit Wärmetauschern mit folgenden Kenndaten ausgerüstet:

  • Kupferleitungen in versetzter Anordnung mit wellenförmigen Aluminiumlamellen für einen optimalen Wärmeaustausch.
  • Sammelrohre mit Entlüftungs- und Ablaufstutzen.
  • Standardanschlüsse Stahlrohr mit Flansch.

Als Option:

  • Vinylbeschichtung (BAE) oder Blygol Polual XT Beschichtung (BXT) auf dem Wärmetauscher für eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit in aggressiven Atmosphären.
  • Überlagerte Kreisläufe HT / NT

Wie berechnet man die benötigte Kühlleistung für einen Serverraum?

Die Berechnung basiert primär auf der Wärmelast der installierten Hardware. Als Faustformel gilt: Die elektrische Leistungsaufnahme der IT-Komponenten (Server, Storage, USV) wird fast eins zu eins in Abwärme umgewandelt. Wenn Ihre Racks also 10 kW Strom ziehen, benötigen Sie mindestens 10 kW Kühlleistung. Hinzu kommen Zuschläge für Raumfaktoren (Fenster, Beleuchtung, Personen) und eine Sicherheitsreserve von etwa 10–20 % für zukünftige Erweiterungen.

Was bedeutet redundante Kühlung (N+1-Auslegung) und ist sie notwendig?

Redundanz bedeutet, dass zusätzliche Kapazitäten vorhanden sind, um Ausfälle abzufangen. Bei einer N+1-Auslegung ist ein Klimagerät mehr installiert, als für die reine Lastabfuhr nötig wäre. Fällt ein Gerät aus, übernimmt die Reserve sofort die volle Last. Für Unternehmen, die auf eine 24/7-Verfügbarkeit angewiesen sind, ist dieses Konzept zwingend notwendig, um die Betriebssicherheit zu garantieren.

Welche Arten von Klimaanlagen eignen sich für kleine Serverräume vs. große Rechenzentren?

  • Kleine Räume: Hier kommen meist leistungsstarke Split-Klimageräte (Wand- oder Deckengeräte) zum Einsatz, die für den Dauerbetrieb zertifiziert sind.
  • Mittlere bis große Räume: Hier werden oft Präzisionsklimaschränke genutzt, die kalte Luft gezielt in den Doppelboden oder direkt in die Kaltgänge leiten.
  • Große Rechenzentren: Hier setzt man auf zentrale Kaltwassersysteme (Chiller) in Kombination mit Luft-Wasser-Wärmetauschern und effizienten Einhausungskonzepten.

Was ist Freie Kühlung (Free Cooling) und wie spart sie Energie?

Freie Kühlung nutzt die kühle Außenluft zur Kühlung des Serverraums, anstatt ausschließlich auf den energieintensiven Kompressor der Klimaanlage zu setzen. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kann die Außenluft über einen Plattenwärmetauscher einen Teil der Wärme effizient abführen. Unter günstigen Bedingungen lassen sich dadurch spürbare Energieeinsparungen erzielen.

Wie können wir die Energiekosten für die Serverkühlung senken?

Neben der Freien Kühlung sind drei Faktoren entscheidend:

  1. Inverter-Technologie: Geräte, die ihre Leistung stufenlos an den Bedarf anpassen.
  2. Kalt-/Warmgang-Trennung: Die physische Trennung von kalter Zuluft und warmer Abluft verhindert „Kurzschlüsse“ im Luftstrom.
  3. Anhebung der Zieltemperatur: Moderne Hardware verträgt oft 24 °C bis 26 °C statt frostiger 18 °C. Jedes Grad mehr spart ca. 3–4 % Energie.

Was kostet eine professionelle Serverraum-Klimaanlage in der Anschaffung?

Die Kosten sind sehr individuell. Eine einfache, professionelle Split-Lösung für einen kleinen Technikraum beginnt bei etwa 3.500 bis 6.000 Euro inkl. Montage. Komplexe, redundante Systeme für größere Serverräume mit Präzisionssteuerung liegen schnell im Bereich von 15.000 bis 50.000 Euro aufwärts.

Was passiert bei einem Ausfall der Serverraum-Klimaanlage?

Ohne funktionierende Klimaanlage steigt die Temperatur im Serverraum innerhalb weniger Minuten kritisch an. Ab ca. 35–40 °C drosselt die Hardware ihre Leistung (Throttling) oder schaltet sich zum Selbstschutz ab. Dies führt zu Datenverlusten, korrupten Datenbanken und einem kompletten Stillstand der digitalen Geschäftsprozesse.

Wie oft und warum muss die Klimaanlage im Serverraum gewartet werden?

Aufgrund des 24/7-Dauerbetriebs empfehlen wir eine Wartung mindestens zweimal pro Jahr. Dabei werden Filter gereinigt (Brandschutz!), Kältemittelstände geprüft und die Elektronik kontrolliert.

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Service & Beratung

Als Kälte-Klima Fachbetrieb stehen wir für die Auslegung der Klimageräte sowie für die kompetente Betreuung auch nach dem Kauf und der Installation natürlich zur Verfügung!

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten und Dienstleistungen oder möchten Sie ein Angebot, sprechen Sie mit Herrn Hoffmann.

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Haben Sie Fragen zu Serverraum Klimaanlage?

Ob kompakter Technikraum oder redundant abgesichertes Rechenzentrum – wir planen Ihre Serverraum-Klimaanlage passgenau, ausfallsicher und energieeffizient. Von der Berechnung der Wärmelast über die N+1-Auslegung bis zur freien Kühlung beraten Sie unsere Experten herstellerunabhängig. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Bestandsaufnahme und ein maßgeschneidertes Angebot.